Ostwind. An Energie gewinnen.

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Allgemeine Fragen


Wie laut ist eine Windkraftanlage?

Eine Windkraftanlage muss die Richtlinien der Technischen Anleitung (TA) Lärm einhalten. Diese schreiben für den Immissionsort, also die Stelle, auf die sich der Schall auswirkt, strenge Grenzwerte vor, die nicht überschritten werden dürfen. In der Umgebung von reinen Wohngebieten liegen die Nachtgrenzwerte z.B. bei 35 dB(A). In der Umgebung von Industriegebieten sind maximal 70 dB(A) erlaubt.

Wie viel Grundstücksfläche benötigt ein Windrad?

Die benötigte Fläche ist im Vergleich zu anderen Anlagen zur Energiegewinnung minimal. Je nach Typ und Größe der Anlage wird eine Fundament- und Kranstellfläche zwischen 0,15 und 0,25 ha benötigt. Mehr bleibt der Nutzung dauerhaft nicht entzogen.

Wie ist der Abstand zwischen Wohngebäuden und Windkraftanlagen geregelt?

Die Einhaltung notwendiger Abstände, beispielsweise zum Schutz vor Schallemissionen und Schattenwurf, wird durch das Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsschutzgesetz (BImSchG) gesichert.


Infraschall

Was ist Infraschall?

  • Der Hörsinn des Menschen ist in der Lage, Schall zu erfassen, dessen Frequenz zwischen rund 20 Hz und 20000 Hz liegt.
  • Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von 20 Hz liegt. 
  • Hohe Intensitäten oberhalb der Wahrnehmungsschwelle können auf Dauer ermüdend und konzentrations-mindernd wirken und die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
  • Bei sehr hoher Schallintensität kann eine vorübergehende Hörminderung auftreten – ein Effekt, wie er z.B. von Diskothekenbesuchen bekannt ist.

Infraschall von Windenergieanlagen – Kann das gefährlich für mich werden?

  • Infraschall entsteht bei Windenergieanlagen durch die An- und Umströmung der Rotorblätter, Maschinengeräusche oder Schwingungen von Anlagenkomponenten. 
  • Die im Umfeld von Windenergieanlagen auftretenden Infraschallpegel sind von gefährlichen Wirkungseffekten auf den Menschen weit entfernt, die Hör- bzw. Wahrnehmungsschwelle wird deutlich unterschritten. 
  • Nach Auffassung des Umweltbundesamtes und der Länderarbeitsgruppe Umweltbezogener Gesundheitsschutz (LAUG) sind nach derzeitigem Stand des Wissens keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Infraschall von Windenergieanlagen zu erwarten.
  • Die Infraschallwerte von Windenergieanlagen sind vergleichbar mit dem Pegel in Bürogebäuden.