Ostwind. An Energie gewinnen.

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Wald-Windpark Workerszeller Forst

Das Vorhaben mit fünf Windenergieanlagen rundet ein landkreis- und bezirksübergreifendes Großprojekt mit insgesamt 16 Wind-im-Wald-Anlagen ab.

 

Projektsteckbrief

Region:
Deutschland, Bayern
Windkraft­anlagen:
5 Nordex N131
Leistung pro Anlage:
3,3 MW
Nabenhöhe:
134 m
Rotordurch­messer:
131 m
Inbetrieb­nahme:
2017
CO2-Einsparung:
25.000 t
Versorgte Haushalte:
11.000
 

Hintergründe

Der Wald-Windpark Workerzeller Forst umfasst 5 Nordex-N131-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 3,3 Megawatt (MW) und wird pro Jahr rund 33,5 Millionen Kilowattstunden Windstrom erzeugen. Zusammen mit dem benachbarten Windpark Reichertshüll im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Gemeinde Raitenbuch) werden ab Herbst 2017 insgesamt 16 Windenergieanlagen rund 36.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen, was dem rechnerischen Bedarf von zwei Dritteln aller Haushalte im Landkreis Eichstätt entspricht.

Daneben ist das Projekt im Workerszeller Forst von Beginn an mit der Ambition und dem Versprechen angetreten, die benachbarten Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen und an der regionalen Wertschöpfung teilhaben zu lassen. Die Gemeinde Schernfeld mit Bürgermeister Ludwig Mayinger hat das Projekt ebenfalls von Anfang an unterstützt – verbunden mit der klaren Ansage, dass sich die Gemeinde sowie die Bürger und Bürgerinnen daran beteiligen können.

Lage

Der oberbayerische Windpark Workerszeller Forst und sein mittelfränkisches Pendant, der Windpark Reichertshüll, sind aufgrund ihrer einzigartigen Lage mitten in einem großen geschlossenen Waldraum für die Nutzung der Windenergie geradezu prädestiniert – und stoßen gleichzeitig auf einhellige Akzeptanz. Zwei Wälder, zwei Windparks und eine Vision! Es ist ein einzigartiges Gemeinschaftswerk, das an der Nahtstelle von Mittelfranken und Oberbayern zwei benachbarte Gemeinden, Landkreise und Regierungsbezirke in der Umsetzung der regionalen Energiewende vereint.

Umwelteffekte

Das Vorhaben zeigt, dass wir den Wald für die Windkraft nutzen können, ohne die Belange des Artenschutzes zu vernachlässigen. Mit dem Bau einher geht nämlich ein umfangreiches und aufwendiges Begleitprogramm an ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzzahlungen.

Es ist das zehnte Projekt, das OSTWIND auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten realisiert hat und für ein gemeinsames Grundverständnis steht: Windkraft im Wald bedeutet Nachhaltigkeit und Klimaschutz im doppelten Sinn – zur gleichen Zeit auf der gleichen Fläche.

So vereint das Windprojekt all die Vorteile, die mit der Nutzung der dezentralen Energiequelle Wind verbunden sind – angefangen bei der flächeneffizienten Erzeugung sauberen Stroms, über die heimische Wertschöpfung bis hin zur wirtschaftlichen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Energieversorgung von morgen.

 

Standort