Ostwind. An Energie gewinnen.

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Wald-Windpark Windfart

Neue Wege in der dezentralen Energiegewinnung

OSTWIND Duisburg geht mit dem Wald-Windprojekt Windfart im sauerländischen Kreis Olpe neue Wege.

 

Aktuelles

Standortsicherungsvertrag geschlossen

Der OSTWINDpark Windfart soll nach einem umfangreichen Bieterverfahren auf Staatswaldflächen entstehen, das vom Land NRW zur Verfügung gestellt wurde. Dafür hat „Wald und Holz NRW“ mit OSTWIND einen Standortsicherungsvertrag geschlossen.

Windmessmast beantragt

Um dafür eine zuverlässige Datengrundlage zu schaffen, wurde bei der zuständigen Genehmigungsbehörde im Kreis Olpe ein 99m hoher Windmessmast beantragt. Dessen Genehmigung hat auf das spätere Genehmigungsverfahren keinen Einfluss.

Beteiligung von BürgerInnen erwünscht

Ähnlich wie der OSTWINDpark Rotmainquelle soll auch der Windpark Windfart ein Beteiligungsprojekt für BügerInnen werden – mit dem Ziel, ein Höchstmaß an regionaler Wertschöpfung für die umliegenden Gemeinden zu erschließen.

Darüber hinaus soll mit dem Projekt gezeigt werden, dass die Nutzung der Windkraft durchaus im Einklang mit einer nachhaltigen Waldnutzung, einem attraktiven Tourismus und einer ungestörten Naherholung stehen kann.

Lage & Standort

Der Standort für die geplanten 11 Anlagen befindet sich in potenziellem Wind-Vorranggebiet auf 500 m bis 600 m Höhe zwischen Lennestadt und Kirchhundem. Ein starkes Windregime, eine gute Infrastruktur sowie ein großer Abstand zu den nächsten Ortschaften zeichnen den Standort aus.

„Die exponierte Lage hat uns veranlasst, dass wir bei der Umsetzung des Projekts auf fundiertes Know-how sowie große Sensibilität setzen – beides sehen wir bei OSTWIND am besten gegeben“, so Axel Kämmerling, Ansprechpartner für das Bieterverfahren bei „Wald und Holz NRW“.

Hintergründe & Besonderheiten

OSTWIND baut auch bei diesem Windpark-Projekt auf bewährte Unternehmenssäulen: 

  • ein integriertes Planungskonzept
  • Rücksicht auf die landschaftlichen Gegebenheiten
  • Transparenz und Vertrauen vor Ort 
  • Möglichkeit der Bürgerbeteiligung

Sie fragen, wir antworten

Warum Windenergie im Wald?

Windräder über Baumwipfeln – das ist ein relativ neues Phänomen und wird darum heiß diskutiert. Der Grund mit den Windrädern überhaupt in den Wald zu gehen, ist einfach: Deutschland ist zu einem knappen Drittel bewaldet. Bundesländer wie Hessen und Rheinland-Pfalz liegen mit etwas über 42 % Waldanteil an der Spitze. Nordrhein-Westfalen rangiert mit 26 % Waldanteil im Mittelfeld, zusammen mit Sachsen und Sachsen-Anhalt. Am wenigsten Wald gibt es in den Küstenländern Niedersachsen (25,3 %), Mecklenburg-Vorpommern (24,1 %) und Schleswig-Holstein, das nur auf 11 % Fichte, Kiefer, Buche und Co. der Landesfläche kommt.

Wie viele Windräder im Wald gibt es?

1200 Windräder stehen Ende 2015 bundesweit in Wäldern, also etwa jede 20ste Anlage – das zeigt eine Untersuchung der „Fachagentur Windenergie an Land“ (FA Wind). In NRW waren es Ende 2015 genau 43 von 3174 Anlagen insgesamt. Das entspricht gut einem Zehntel Prozent oder rund einer von Tausend Anlagen.

In welchen Regionen stehen Windräder im Wald?

In acht von 13 Bundesländern (ohne die Stadtstaaten) setzen die Landesregierungen inzwischen auch auf Windenergie im Wald oder lassen sie zu. Die Vorreiter sind – nicht zufällig – durchgehend die Länder, die auch den größten Anteil von Wald haben. Sie wollen auch diese Flächen nutzen, um ihre Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren für den Klimaschutz umzusetzen.

In was für Wäldern werden Windräder geplant?

In Nordrhein-Westfalen kommen (wie de facto in allen Bundesländern) Wälder für die Windenergie NICHT in Betracht, wenn es sich „um besonders wertvolle Waldgebiete“, „standortgerechte Laubwälder“ oder so genannte „Prozessschutzflächen“ handelt. Das schreiben so genannte Landesentwicklungspläne vor. Darin legen die Länder fest, wie sie ihre Flächen in Zukunft nutzen wollen – auch für die Windkraft.

Wo werden in NRW Windräder im Wald geplant?

Vor allem in den waldreichen Kreisen. Bergisches Land und Ostwestfalen-Lippe haben einen Waldanteil von 20 bis 30 %; das Märkische Sauerland und das Hochsauerland liegen bei 30 bis 50 % Wald. Siegen-Wittgenstein hat sogar bis zu 70 % Waldfläche. Das geht aus dem Leitfaden „Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen in Nordrhein-Westfalen“ (kurz Leitfaden „Wind im Wald“) von 2012 hervor. In Regionen mit sehr wenig Wald werden stärker die nicht bewaldeten Flächen genutzt. 

Welche Wälder gelten als „geeignet“?

Viele Wälder fallen von vorherein für die Windkraft aus. Nach den Vorgaben des Leitfadens „Wind im Wald“ sollen oder müssen geeignete Standorte in Wäldern

  • sehr gute Windbedingungen haben,
  • in Regionen mit viel Wald liegen,
  • von Stürmen wie Kyrill (2007) oder
  • von Käferbefall, Eisbruch oder Brandschäden freigelegt sein,
  • in der Nähe von Gewerbegebieten liegen oder,
  • Fichten- oder Kieferbestände aufweisen – es dürfen also keine wertvollen Waldökosysteme oder Buchen- und Eichenwälder sein.

Wie viel Wald wird für ein Windrad gefällt?

Die kurze Antwort lautet: Kein Wald. Denn der Gesetzgeber schreibt eindeutig vor, dass gerodete Waldstücke an anderer Stelle wieder aufgeforstet werden. Das gilt insbesondere für den Standort einer Windenergieanlage selbst, für die Stellfläche des Kranes und für erweiterte Zufahrten. Wie groß die Flächen sind, die für Bau und Betrieb eines Windrades „umgenutzt“ (so der Ausdruck im Gesetz) werden, hängt sehr stark vom konkreten Standort ab. Der Leitfaden „Wind im Wald“ geht davon aus, dass die Fläche zwischen 0,2 und 1 Hektar liegt. Meist werden die neuen Bäume in der Nähe des Windrades gepflanzt.

Wie steht es um Pflanzen und Tiere im Wald?

Der Naturschutz nimmt bei der Genehmigung eines Windrades besonders viel Raum ein. Für die Genehmigung müssen die potenziellen BetreiberInnen der Windparks zunächst im Detail untersuchen lassen, welche Tier-und Pflanzenarten an einem Standort vorkommen und ob sie durch ein Windrad oder einen Windpark gefährdet würden. Unabhängige ExpertInnen fertigen auf Kosten der WindparkplanerInnen entsprechende Gutachten für die Genehmigungsbehörden an. Wenn Windräder geschützte Arten bedrohen, dürfen sie meist nicht und nur stark verändert gebaut werden. Bei Windenergieanlagen in Wäldern stehen insbesondere Fledermäuse und Vögel (Singvögel und Greife vom Baumfalken bis zum Uhu) im Fokus der Untersuchungen.

Warum sind Fledermäuse so ein großes Thema?

Weil das Thema für die Windkraft neu ist. Im offenen Land werden seit jeher Untersuchungen zu allen denkbaren Vogelarten gemacht. Das ist weder für die WindkraftplanerInnen noch für die Genehmigungsbehörden etwas Neues. Fledermäuse nisten aber vornehmlich in Bäumen und treten darum besonders an und in Wäldern auf. Inzwischen zeigen Untersuchungen, wie Wind und Fledermäuse sich nicht in die Quere kommen: Fledermäuse sind bekanntlich nur nachts unterwegs, sie fliegen vor allem im Spätsommer bei (Nacht-) Temperaturen über 10 Grad, sie fliegen nicht im Regen und sie fliegen nur, wenn die Windgeschwindigkeit deutlich unter 14 Metern pro Sekunde liegt. Moderne Windenergieanlagen werden darum mit Sensoren und einer Automatik ausgerüstet, die die Windräder in diesen Zeiten ausschaltet. Da Fledermäuse vor allem in windarmen August-Nächten fliegen, bleiben die Ertragsausfälle für die BetreiberInnen überschaubar. So können sich Windräder und Fledermäuse gut arrangieren.

Was, wenn ein Windrad in Brand gerät?

Die Bilder von brennenden Windrädern sind spektakulär und erhalten deshalb gern einen prominenten Platz in der Medienberichterstattung. Gerade bei neuen Anlagen müssen die BetreiberInnen heute umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen treffen – in NRW regelt ein eigenes Kapitel „Brandschutz“ im so genannten Windenergieerlass die technischen Details. Falls der Ernstfall wirklich eintritt, schützt die örtliche Feuerwehr Wald, Wiesen und Bebauungen rund um das Windrad und Versicherungen springen danach ein, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Zum Glück tritt dieser Fall äußerst selten ein.

Andreas Wiebe im Interview

„Wir sichern langfristig den Bestand der Wälder“

Andreas Wiebe leitet den „Landesbetrieb Wald und Holz“ von Nordrhein-Westfalen, einer der größten Waldbesitzer des Landes. Er erklärt, wer Windenergieanlagen in Wäldern plant, warum der Standort „Windfart“ im Sauerland besonders geeignet ist und wie die AnwohnerInnen beteiligt werden.

Herr Wiebe, warum stellt „Wald und Holz NRW“, die Forstverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, Flächen für die Windkraft zur Verfügung?

Als Forstleute sind wir seit 300 Jahren für die Nachhaltigkeit unterwegs. Wir suchen immer den Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Anforderungen, heute und in der Zukunft. Darum haben wir die Verantwortung, die Energiewende zu unterstützen. In dem Thema liegen wir in Nordrhein-Westfalen weit zurück. Bis 2020 wollen wir den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung auf mindestens 15 Prozent ausbauen. Davon sind wir noch weit entfernt. Darum leisten wir auch auf unseren Waldflächen einen Beitrag mit Augenmaß.

Warum geht die Windkraft in NRW überhaupt in die Wälder?

Die windstärksten Standorte sind oft die Kuppen von Regionen wie dem Sauerland. Und die sind fast durchgehend bewaldet. Wenn man möglichst viel Windstrom erzeugen will, kommt man nicht darum  herum, diese Stellen zu nutzen. Dass das überhaupt möglich ist, liegt an der technischen Entwicklung der Windräder in den letzten Jahren. Für uns und andere Waldbesitzer sind dadurch auch neue Ertragsmöglichkeiten entstanden. Wir nutzen nicht nur das Holz, sondern auch Erneuerbare Energien.

Das Land verdient also durch die Windparks?

Wenn unsere Wälder rentabel sind, sichert das langfristig auch den Bestand der Wälder. Das bringt den Naturschutz voran, schafft Möglichkeiten zur Erholung für alle und die Wälder sorgen weiter für gute Luft und sauberes Wasser. Diese Funktionen des Waldes lassen sich mit der Bewirtschaftung und auch mit erneuerbaren Energien sehr gut verbinden.  

Welche Vorteile hat die Windkraft im Wald?

Die Waldstandorte sind sehr attraktiv, weil es die windstärksten Standorte sind. Und die Windräder arbeiten mehrere Stockwerke über dem Baumkronendach, die untere Spitze eines Rotorblattes bleibt immer noch 30 oder 40 Meter vom höchsten Ast entfernt. Dadurch stören sie das Leben im Wald kaum. Gleichzeitig sind Anlagen im Wald meist auch weit von der nächsten Siedlung entfernt. Aber es stimmt: „Wind im Wald“ ist für viele Leute ein relativ junges Phänomen. Aber die Vorteile sind kaum zu bestreiten.

Wie viele Flächen bieten Sie den WindplanerInnen an?

Das hält sich in einem ganz, ganz engem Rahmen. Wir haben in NRW sehr wenig Staatswald, er macht nur 10 % der gesamten Waldfläche aus. Darin haben wir 25 Potenzialflächen identifiziert. Wir wollen in den kommenden drei bis fünf Jahren lediglich ein Tausendstel unserer Waldflächen nutzen. Darauf sollen etwa 80 Windenergieanlagen entstehen.

Warum nicht mehr? Andere Länder stellen 1 bis 2 % der Landesfläche für die Windkraft bereit.

Wir nähern uns der Windkraft mit sehr viel Augenmaß und nehmen insbesondere den Naturschutz außerordentlich ernst. Erst wenn wir eines Tages alle heute geplanten Projekte realisiert haben, dann schauen wir weiter.

Für einen Windpark müssen auch Bäume gefällt werden. Geht hier wertvolle Natur verloren?

Wir nehmen natürlich Wald in Anspruch. Aber als Kompensation wird genauso viel neuer Wald geschaffen. Das ist bei allen Projekten in Wäldern so. Und die Flächen sind bei Windrädern sehr klein, denn es müssen lediglich die Flächen gerodet werden, auf denen der Turm und der Baukran stehen.

Wird für jeden gefällten Baum ein neuer gepflanzt?

Der Maßstab ist die Waldfläche, die genau ausgeglichen wird. Da werden dann für einen großen gefällten Baum sehr viele kleine Bäume gepflanzt. Von denen bleibt dann langfristig wieder ein großer Baum übrig. Neben dem Flächenausgleich darf man den so genannten funktionalen Ausgleich nicht vergessen.

Was ist das?

Direkt am Windpark oder in der Nähe wird der Wald ökologisch aufgewertet. Oft werden dazu in reine Fichtenbestände  Laubbäumen gepflanzt. Denn unser Ziel ist es, unsere Wälder  langfristig zu ökologisch wertvollen und klimastabilen Mischwäldern umzubauen. Dabei helfen dann auch die finanziellen Mittel aus unserem Engagement für die Windenergie.

Was waren die Kriterien, nach denen der Standort „Windfart“ ausgesucht wurde?

Wir nehmen nur Flächen, die außerhalb von Naturschutzgebieten und außerhalb von besonders geschützten oder hochwertigen Waldgebieten liegen. Meist sind es Standorte mit reinen Fichtenbeständen. Außerdem muss der Abstand zu Siedlungen groß sein und natürlich muss genügend Wind wehen. Konkret am Standort Windfart stehen vor allem Fichten und Kiefern, die nächste Siedlung Kirchhundem ist nach den Kriterien des Landes weit genug entfernt und die Windverhältnisse sind nach den Windkarten des Landes hervorragend.

Wem gehört der Wald, in dem die Windräder stehen sollen?

Das ist unterschiedlich. Generell kommen neben unserem Staatswald zum Beispiel auch kommunle Wälder oder Privatwälder als Standorte in Frage. Beim Windpark Windfart gibt es auch mehrere WaldeigentümerInnen, aber hier ist der größte Teil der Fläche im Besitz von Wald und Holz NRW.

Wie profitiert das Land NRW von so einem Windpark?

Wir sind ein Unternehmen im Besitz des Landes NRW und unsere Überschüsse fließen in den Landeshaushalt. Was wir überweisen, muss das Land nicht an Steuern einnehmen oder kann es für die Aufgaben des Staates nutzen. Und in unserem Betrieb tun wir sehr viel für die Umwelt, wir haben fünf Jugendwaldheime, in denen wir jedes Jahr viele tausend Kinder eine Woche lang mit dem Wald vertraut machen und ihnen wunderschöne Gemeinschaftserlebnisse bieten. Wir führen viele Naturschutzmaßnahmen im Landeswald durch und setzten uns für den Klimaschutz ein. Unser Auftrag ist es nicht in erster Linie Geld zu verdienen, sondern dem Gemeinwohl und den BürgerInnen zu dienen.

Was haben die Menschen in den umliegenden Gemeinden davon?

Unabhängig davon, dass die Waldbesitzer und wir Pachteinnahmen erzielen, gibt es in den Kommunen Steuereinnahmen und es entstehen Arbeitsplätze. Diese Mittel können für die Aufgaben der Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden. Das ist ein großer Vorteil der Erneuerbaren: Bisher landet unser Geld für Strom in den Konzernzentralen der großen Unternehmen. In Zukunft bleibt es im ländlichen Raum.

Welche Chancen zur BürgerInnenbeteiligung gibt es?

Bei allen Windparks, die auf unseren Flächen entstehen, verpflichten wir die künftigen BetreiberInnen, 10 % der Anteile an den Parks den Menschen in der Region als Beteiligungsmöglichkeit anzubieten. So können diejenigen, die die Windparks sehen, auch direkt wirtschaftlich von ihnen profitieren. Wir wissen, wie wichtig das für die Akzeptanz vor Ort ist.

Wie soll der Windpark „Windfart“ konkret aussehen?

Noch sind die Kommunen dabei, ihre Flächennutzungspläne aufzustellen. Und im Genehmigungsverfahren wird sich dann zeigen, was genau gebaut werden kann und darf. Insgesamt sollen elf Anlagen realisiert werden.

Wie wird sich das auf das Landschaftsbild auswirken?

Anders als bei Windenergieanlagen im Offenland, kann man die Anlagen durch die Baumkronen nicht sehen, wenn man im Wald unterwegs ist. Von bestimmten Stellen in der Ferne oder vom Aussichtspunkt Hohe Bracht werden die Anlagen natürlich zu sehen sein. Für mich ist die Frage, ob sie dabei das Landschaftsbild stören, eine sehr individuelle Empfindung. Ich persönlich bin von den dezentralen, erneuerbaren Energien überzeugt und freue mich eher, wenn ich solche Windräder in der Landschaft entdecke. Aber diese Fragen werden im Genehmigungsverfahren behandelt. Und die zuständigen Behörden – also nicht wir – werden sich sehr intensiv damit beschäftigen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

Was werden die TouristInnen sagen?

Da kann man Entwarnung geben. Ich kenne keine Studie die sagt, dass die Windenergie auf den Tourismus eine negative Wirkung hat. Beispiel Norddeutschland: Da geht auch beides wunderbar zusammen.

Welche Möglichkeiten zur Mitgestaltung wird es in der Planung geben?

Auch das ist Teil des Genehmigungsverfahrens. Da kann jeder Bürger / jede Bürgerin Anregungen geben und Einwendungen erheben. Das nehmen die Genehmigungsbehörden sehr ernst. Außerdem verpflichten sich die Unternehmen, denen wir die Flächen verpachten, zu einem hohen Maß an Transparenz und frühzeitiger Information.

Wie ist der Zeitplan?

Wenn ich das so genau wüsste! Wir versuchen, zügig voran zu kommen. Aber Sorgfalt geht vor Geschwindigkeit. Wir rechnen damit, dass die Anlagen sich frühestens 2018, vielleicht oder 2019 drehen. 

 

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