Ostwind. An Energie gewinnen.

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Windpark Teufelsmühle

Im Tal der Schwarzen Laber vereinen sich Natur und Kultur. Deren Schutz hat sich auch die Regensburger OSTWIND-Gruppe zum Ziel gesetzt und erschließt hier die Energiequelle der Zukunft für die Gemeinde.

 

Projektsteckbrief

Region:
Deutschland, Bayern
Windkraft­anlagen:
3 Enercon E101
Leistung pro Anlage:
3 MW
Nabenhöhe:
149 m
Rotordurch­messer:
101 m
Inbetrieb­nahme:
2016
CO2-Einsparung:
16.500 t
Versorgte Haushalte:
7.500
 

Lage

Beratzhausen liegt im Labertal des Oberpfälzer Jura. Ein großer Teil des Marktes liegt im Flusstal, einige neuere Wohngebiete haben sich auch auf der Juraebene angesiedelt. Das Gebiet wird auch „Perle des Labertals“ genannt.

Als natürliches, fast unberührtes Flusstal schlängelt sich die Schwarze Laber durch den Bayerischen Jura. Die Quelle entspringt bei Laaber in der Gemeinde Pilsach nahe Neumarkt. Der Fluss fließt weiter bis nach Sinzing bei Regensburg und mündet dort in die Donau. Im Labertal gibt es bunte Blütenmeere, sonnige Hänge, imposante Felsformationen und geheimnisvolle Moore zu entdecken. 

Energie- und Umwelteffekte

Wenn die fossilen Brennstoffe in den nächsten Jahrzehnten immer weiter zur Neige gehen, kann die Windenergie dabei helfen, die drohende Abholzung der Wälder zu verhindern. So ergänzen sich Technik und Natur zu einer Wald-Vision der Zukunft. Jede der Anlagen vermeidet im Jahr 5.500 Tonnen Kohlendioxid und versorgt 2.500 Haushalte mit sauberem Strom. Die Anlagen produzieren 25 Jahre lang Strom und sind in 25 Tagen wieder komplett abgebaut.

Hintergründe & Besonderheiten

Da auch beim Windpark Teufelsmühle zwei der drei Anlagen auf Waldgebieten gebaut werden, ist unsere langjährige Erfahrung beim Thema „Wind im Wald“ von großem Vorteil. Inzwischen konnten wir in Bayern, Sachsen und Brandenburg schon 17 Wald-Windparks mit 70 Anlagen und über 160 MW Leistung erfolgreich ans Netz bringen.

Das beinhaltet nicht nur viel Erfahrung, was die Planung und Realisierung anbelangt, sondern auch hohe Kompetenz darin, die Windenergie im oder besser gesagt über dem Wald äußerst sensibel anzugehen. Wind und Wald bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz im doppelten Sinn – zur gleichen Zeit auf der gleichen Fläche.
(Dr. Rolf Bungart, Geschäftsführer OSTWIND)

Technik

Bei ENERCON E101 handelt es sich um eine Binnenland-Anlage der 3-Megawatt-Klasse. Im Vergleich zur älteren ENERCON E82 wurden Rotorfläche und Leistung um rund 50 Prozent gesteigert. ENERCON-Windanlagen weisen gegenüber den meisten anderen Windkraftanlagenherstellern einige optische Besonderheiten auf, anhand derer Sie eine ENERCON-Anlage sofort identifizieren können:

  • Die Maschinenhäuser (Gondeln) der Anlagen sind seit Baujahr 1995/96 tropfenförmig. Das Design dieser auffallenden Gondel wurde vom britischen Architekten Norman Foster entwickelt, der unter anderem auch die Kuppel des Berliner Reichstages entworfen hat.
  • In Deutschland, und in vielen anderen Ländern, trägt der Turm über dem Fundament farblich abgestufte grüne Ringe, die von unten nach oben immer heller werden. Die Farbabstufung integriert die Anlagentürme besser in den Horizont. 

Standort