Ostwind. An Energie gewinnen.

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Windpark Sinzing

Projektsteckbrief

Region:
Deutschland, Bayern
Windkraft­anlagen:
2 Anlagen
Leistung pro Anlage:
5 bis 7 MW
Nabenhöhe:
bis 170 m
Rotordurch­messer:
bis 170 m
Inbetrieb­nahme:
CO2-Einsparung:
14.300 t
Versorgte Haushalte:
7.100
 

Aktuelles

Nach der ablehnenden Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in München zum Windpark Sinzing im Sommer 2020 will OSTWIND den Standort für das bislang drei Windenergieanlagen umfassende Projekt nicht vorschnell ad acta legen. „Zusammen mit der Gemeinde glauben wir an den Standort Sinzing und haben gerade nach der VGH-Entscheidung sehr viele positive Signale aus der Region erhalten. Das gibt uns den Mut, das Vorhaben nicht aufzugeben“, so OSTWIND-Unternehmensleiter Philip Milek.

Die Gemeinderäte von Nittendorf und Sinzing haben inzwischen ein klares Bekenntnis zur Energiewende abgegeben. "Mit Marktratsbeschluss vom Oktober 2020 hat die Nachbargemeinde Nittendorf nun beschlossen, dass der Kompromissvorschlag zum Bau zweier Windenergieanlagen akzeptiert wird und in einem neuen Bauleitplanverfahren keine Einwände mehr geltend gemacht werden", heißt es wörtlich im entsprechenden Aufstellungsbeschluss. Der Gemeinderat Sinzing wiederum hat am 16.12.2020 die Aufstellungsbeschlüsse für die Änderung bzw. Fortschreibung des Flächennutzungsplans sowie für den Bebauungsplan Windpark Sinzing einstimmig gefasst.

Als nächstes wird nun ein erster Bebauungsplanentwurf von den FachplanerInnen zusammen mit der Gemeinde Sinzing und OSTWIND erarbeitet. Dazu sind Abstimmungsgespräche mit den zu beteiligenden Fachbehörden geplant bzw. haben teilweise bereits stattgefunden. In diesem Zug werden auch professionelle fotorealistische Darstellungen der Windenergieanlagen von mit der Gemeinde abgestimmten Fixpunkten aus erstellt.

Hintergründe - Technik

Die Gesamthöhe der beiden Anlagen wird nicht mehr als 250 m erreichen - gemessen von der Geländeoberkante bis zur Rotorspitze. Sie setzt sich aus dem halben Rotordurchmesser und der Nabenhöhe zusammen.

Je nach Typ haben die Windenergieanlagen nämlich unterschiedliche Kombinationen von Rotordurchmesser (RDM) und Nabenhöhe (NH), also zum Beispiel 170 m RDM zu 165 m NH oder 162 m RDM zu 169 m NH. Kein Anlagentyp hat aber 170 m RDM + 170 m NH.

Die Nabenhöhe wird übrigens gemessen von der Geländeoberkante bis zur Rotorachse (=Nabe), an der die Flügel befestigt sind.

Hintergründe - Planung

Seit Inkrafttreten der 10H-Regelung in Bayern im Jahr 2014 sind Windenergieanlagen im Außenbereich weiterhin privilegiert zulässig - jedoch nur, wenn sie einen Abstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu Wohngebieten einhalten.

Allerdings kann die Standortkommune - in diesem Fall die Großgemeinde Sinzing - im Wege der Bauleitplanung im Außenbereich Baurecht für Windenergieanlagen schaffen und ist dabei nicht an den Abstand von 10H gebunden. Das soll die kommunale Planungshoheit erhöhen und mehr Mitbestimmung vor Ort ermöglichen. Auch im vorliegenden Projekt ist ein Bebauungsplan das Mittel der Wahl, da die Siedlungsabstände zwar weit über 1.000 m liegen, aber 10H unterschreiten.

 Städte und Gemeinden tragen so eine ganz besondere Verantwortung für den weiteren Ausbau der Windenergie und den Erfolg der Energiewende.

 

Lageplan

Die Karte zeigt rot schraffiert den geplanten Geltungsbereich des Bebauungsplans für den Windpark Sinzing, wie ihn die Gemeinde in ihrem Aufstellungsbeschluss vom Dezember 2020 festgelegt hat.

 

Standort

 

Ihr Ansprechpartner

Georg Frhr. v. Aretin
Leiter Projektentwicklung
Tel. +49 (0)9 41 / 5 95 89 48
Fax +49 (0)9 41 / 5 95 89 90
aretin@ostwind.de

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