Ostwind. An Energie gewinnen.

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Wald-Windpark Schiederhof

Bayerns modernster Wald-Windpark auf Flächen von Thurn und Taxis

 

Projektsteckbrief

Region:
Deutschland, Bayern
Windkraft­anlagen:
2 Vestas V136
Leistung pro Anlage:
3,45 MW
Nabenhöhe:
149 m
Rotordurch­messer:
136 m
Inbetrieb­nahme:
2018
CO2-Einsparung:
10.000 t
Versorgte Haushalte:
4.500
 

Aktuelles

Anfang Juli 2017 wurden alle Vorarbeiten abgeschlossen, wodurch wir mit dem Erd- und Wegebau für das Projekt beginnen konnten. Im September folgen Fundament und Erdkabel, bevor im Oktober die Großkomponenten angeliefert werden, damit die beiden Anlagen ab dann Stück für Stück in die Höhe wachsen können. Die eigentliche Inbetriebnahme ist schließlich für Anfang 2018 vorgesehen. Schon vorab bittet OSTWIND um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauphase.

Umwelteffekte

Thurn und Taxis Forst, Deutschlands größte private Waldbesitzerin und Flächeneigentümerin des Windstandorts im Waxenberger Forst, zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Bei der Planung wurde besonderer Wert auf eine Minimierung des Rodungseingriffs gelegt“, erläuterte Betriebsleiter Hans-Peter Fritzsche. Darüber hinaus werde im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen die Umwandlung von nicht standortgerechtem Nadelholzforst in einen strukturreichen Laubwald angegangen.

Technik

Besondere Bedeutung für eine erfolgreiche Energiewende dürfte haben, dass erstmals in Bayern Windturbinen des modernen Typs Vestas V136 aufgestellt werden – und zwar aufgrund der ersten Genehmigung dieses Anlagentyps für ganz Deutschland! 

Die speziell für das Binnenland entwickelte Anlage mit einem Rotordurchmesser von 136 m steht für mehr Effizienz, stärkere Erträge und niedrigere Geräusch-Emissionen. „So lässt sich noch effizienter als bisher sauberer Ökostrom erzeugen, ohne den Wald in seinen zentralen Funktionen für Natur und Mensch zu beeinträchtigen“, freut sich OSTWIND-Geschäftsführer Dr. Rolf Bungart anlässlich des Baubeginns in der zweiten Juli-Woche 2017.

Hintergründe

„Wir brauchen Standorte wie hier in Wiesenfelden, um unsere Klimazielezu erfüllen und eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten – langfristig zu 100 Prozent aus dezentralen und erneuerbaren Quellen“. Dabei achte OSTWIND darauf, dass die Nutzung der Windenergie wald-, wild- und naturverträglich geschehe. „Im Umfeld einer Windkraftanlage bleibt der Wald Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsgebiet für uns Menschen“, so OSTWIND-Geschäftsführer Jörg Zinner.

 

Schutz der Haselmaus

Großes Augenmerk im Zuge des Genehmigungsverfahrens genoss eine der kleinsten Waldbewohnerinnen, nämlich die Haselmaus. Um die Tierart dort dauerhaft zu schützen, wurden als eine erste Artenschutzmaßnahme gemäß dem Landschaftspflegerischen Begleitplan Haselmauskästen aufgehängt, die dem „Wildtier des Jahres 2017“ gute Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Mehr zur Haselmaus: https://www.nabu.de/news/2016/12/21772.html

 

OSTWIND – Expertin für Wind im Wald. Was bedeutet das eigentlich?

Wind im Wald 

 

Standort