Ostwind. An Energie gewinnen.

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Praktizierter Naturschutz

 

Der Schutz der Natur ist ein zentrales Thema bei der Planung und Realisierung von Windparks. Es gibt genügend gute Standorte, an denen Windräder keine Einschränkung für die Tier- und Pflanzenwelt darstellen oder Maßnahmen ergriffen werden können, die eine optimale Koexistenz garantieren.

 

Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen

Für den Bau von Windkraftanlagen ist die „spezielle artenschutzrechtliche Prüfung“ (saP) zwingend vorgeschrieben. So wird zum Beispiel geprüft, ob geschützte Arten wie insbesondere Uhu, Fischadler, Schwarzstorch, Rotmilan und einige Fledermausarten beeinträchtigt werden. Die Untersuchungen werden von unabhängigen GutachterInnen durchgeführt und dauern ein ganzes Jahr. Sollten solche Arten gefährdet sein, müssen die bestehenden Pläne geändert werden oder die zuständigen Behörden bestimmen Ausgleichsmaßnahmen (CEF- und FCS-Maßnahmen). In vielen Bundesländern regelt der Winderlass, wie die saP auszusehen hat. Wir kennen uns mit den verschiedenen Anforderungen aus und legen Wert auf einen Einklang von Erneuerbaren und Artenschutz.

 

Die Liste der möglichen Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen ist lang. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Fledermausmonitoring und Abschaltung der Windräder in warmen, windarmen Nächten, wenn die Tiere jagen.
  • Bau von Brutkästen, Nist- und Futterplätzen für geschützte Arten.
  • Große Abstände zu Horsten von Störchen, Adlern, Milanen, Falken und Bussarden, um zu verhindern, dass die Vögel in die Rotoren fliegen.
  • Große Abstände zu Koloniebrütern wie Reiher, Möwen und Seeschwalben, um die Tiere nicht zu verscheuchen.
  • Große Abstände zu störungsempfindlichen Arten wie Hasel-, Birk- und Auerhuhn oder Wachtelkönig.
  • Ersatzzahlungen, die den Eingriff ins Landschaftsbild ausgleichen und dem betroffenen Naturraum zugutekommen.
 

Beispielprojekte Wokerszeller Forst und Reichertshüll

Für den größten Wald-Windpark Bayerns waren einige Maßnahmen notwendig, um den Artenschutz zu garantieren und Technik und Natur mit viel Feingefühl zu vereinen.

 

Schwarzstorch

Es wurde ein spezielles, aufwendiges Artenschutzkonzept erstellt, das zum Beispiel die Schaffung künstlicher Nistplattformen und das Anlegen von Tümpeln als neue Futterquelle beinhaltet. Der Schwarzstorch wird so geschickt am Windpark vorbeigelotst und hat bei Ansiedlung und Brutaufzucht keinerlei Kollisionsrisiko.

Waldschnepfe und Wespenbussard

Damit sich auch diese beiden Vogelarten in ihrem bisherigen Lebensraum so wenig wie möglich gestört fühlen, wurden weitere Waldaufwertungsmaßnahmen, die die Vorlieben der Vögel beachten, durchgeführt.

Fledermäuse

  • Gondelmonitoring
  • Vergitterung der Gondelöffnungen
  • Vermeidung von Nachtbauarbeiten
  • Abschaltalgorithmus
 

mehr zu den Projekten:

Reichertshüll

Workerszeller Forst

 

OSTWIND setzt alles daran, gemeinsam mit ExpertInnen und im engen Austausch mit den Behörden die Parameter zu identifizieren, die einen für die Tierwelt gefahrlosen Betrieb ermöglichen. Darüber hinaus führt unsere engmaschige Überwachung häufig zu einer signifikant höheren Stromeinspeisung und Pauschalabschaltungen können stark reduziert werden.

Im Umfeld einer Windkraftanlage bleibt der Wald Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsgebiet für uns Menschen.

 

Ihr Ansprechpartner

Daniel Ziehr
Projektentwicklung
Tel. +49 (0)9 41 / 5 95 89 67
Fax +49 (0)9 41 / 5 95 89 90
ziehr@ostwind.de

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