Ostwind. An Energie gewinnen.

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Unsere FAQs – Sie fragen, wir antworten

Hier finden Sie alle Antworten zu den häufigsten Fragen (FAQs) über OSTWIND, die Windenergie allgemein, unsere Windkraftanlagen und Projekte mit Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger.

 

Allgemeine Fragen

 

Wie hoch ist ein Windrad?

Die technische Entwicklung bei Windkraftanlagen macht heute Nabenhöhen von weit über 100 Metern möglich. Aktuell werden Nabenhöhen bis 164 Meter erreicht. Je nach Rotordurchmesser kann es so zu Gesamthöhen von über 200 Metern kommen.

Große Höhen und Rotordurchmesser sind für die Windausbeute von Vorteil. Damit können Höhenschichten mit laminaren und sehr ertragreichen Windströmungen erreicht und sehr effektiv in Energie umgewandelt werden. Auch die Nutzung der Windkraft im Wald („Wind im Wald“) ist durch hohe Anlagen möglich und sinnvoll. Mit ihnen können störende Turbulenzbereiche über den Baumkronen weit überragt werden. Dies erlaubt die Nutzung sehr dauerhafter Windströmungen in größeren Höhenlagen und oberhalb rauer Oberflächen, wie sie zum Beispiel Bayerns Wälder bieten.

Der Windanlagenhersteller Nordex hat in Rheinland-Pfalz die weltweit höchste Windanlage aufgestellt. Mit einer Nabenhöhe von 164 Metern und einer Rotorblattlänge von 65,5 Metern erreicht die Anlage eine Gesamtbauhöhe von 230 Meter.

Erfahren Sie mehr über die Höhen bereits gebauter Anlagen von OSTWIND.

Ostwind, der Pferdefilm – bin ich hier richtig?

Leider sind Sie nicht bei dem von Ihnen gesuchten Pferdefilm gelandet, sondern bei der OSTWIND-Gruppe, einem renommierten Planungsbüro für Windkraft. Jedoch lieben auch wir Pferde. Helfen Sie uns, nicht nur für unsere vierbeinigen Freunde eine lebenswerte Umwelt zu erhalten! Denn fossile Brennstoffe haben, wie wir alle wissen, einen erheblichen Pferdefuß.

Sichern Sie sich zum Beispiel Ihr eigenes Stück Energiewende bei einem OSTWIND-BürgerInnenbeteiligungsprojekt oder schnuppern Sie bei unseren anderen Projekten rein:

Hier geht´s zu den OSTWIND-Projekten

Wie viel Energie liefert eine Windkraftanlage?

Eine Anlage der 3-MW-Klasse deckt den Strombedarf von 2.000 bis 3.000 Haushalten. Das ist u.a. vom Standort der Anlage abhängig, also zum Beispiel von der Höhenlage und der jeweiligen geographischen bzw. topographischen Situation vor Ort. Es kommt aber auch auf die Anlage selbst an, den Hersteller / die Herstellerin, die Nennleistung, die Höhe der Naben und die Durchmesser der Rotoren. Und schließlich spielt auch die richtige Anordnung der einzelnen Anlagen im Windpark und der Abstand untereinander eine wichtige Rolle. Wir setzen nur hochwertige Anlagen namhafter HerstellerInnen ein, wählen diese individuell und optimal für den Standort aus und haben sehr viel Erfahrung in der Beurteilung der Windverhältnisse und Auslegung der Windparks.

Wie laut ist eine Windkraftanlage?

Eine Windkraftanlage muss die Richtlinien der Technischen Anleitung (TA) Lärm einhalten. Diese schreiben für den Immissionsort, also die Stelle, auf die sich der Schall auswirkt, strenge Grenzwerte vor, die nicht überschritten werden dürfen. In der Umgebung von reinen Wohngebieten liegen die Nachtgrenzwerte z.B. bei 35 dB(A). In der Umgebung von Industriegebieten sind maximal 70 dB(A) erlaubt.

Wann ist ein Grundstück für eine Windenergieanlage geeignet?

Voraussetzung ist ein ausreichendes Windpotenzial, damit ein wirtschaftlicher Betrieb der Windenergieanlage möglich ist. Darüber hinaus müssen alle Ausschluss- und Abstandskriterien des Regionalplans, der Bauleitplanung und einschlägige Verordnungen erfüllt sein. Wir kümmern uns um die Einhaltung aller Auflagen und ermitteln mit eigenen Messungen und Gutachten die zu erwartende Windausbeute.

Sie möchten wissen, ob Ihr eigenes Grundstück für Windkraft geeignet ist?
Dann lassen Sie Ihre Fläche von uns prüfen!

Lohnt sich die Nutzung der Windkraft hierzulande überhaupt?

Ja! Moderne Windkraftanlagen haben hohe Naben und große Rotordurchmesser. Damit dringen sie in Höhenschichten mit laminaren und sehr ertragreichen Windströmungen vor und können mit den großen Rotordurchmessern die Windkraft effektiv in Energie umsetzen. Hohe Windanlagen machen auch die Nutzung der Windkraft in Waldgebieten möglich und sinnvoll, da mit ihnen störende Turbulenzbereiche über den Baumkronen weit überragt werden.

Wie viel Grundstücksfläche benötigt ein Windrad?

Die benötigte Fläche ist im Vergleich zu anderen Anlagen zur Energiegewinnung minimal. Je nach Typ und Größe der Anlage wird eine Fundament- und Kranstellfläche zwischen 0,15 und 0,25 ha benötigt. Mehr bleibt der Nutzung dauerhaft nicht entzogen.

Wie ist der Abstand zwischen Wohngebäuden und Windkraftanlagen geregelt?

Die Einhaltung notwendiger Abstände, beispielsweise zum Schutz vor Schallemissionen und Schattenwurf, wird durch das Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsschutzgesetz (BImSchG) gesichert. Weitergehende Einschränkungen, allen voran die Abstandsregelungen (z. B. „10H“ in Bayern) und Höhenbegrenzungen, limitieren das Ausbaupotenzial der Windenergie erheblich.

Wie viel kostet eine Windenergieanlage?

Die Preise sind abhängig von technischen Aspekten wie HerstellerIn, Anlagentyp, Nabenhöhe, Rotordurchmesser und Generatorleistung. Auf die Projektkosten wirken sich daneben die Planungs-, Bau- und Erschließungskosten aus, die geographische Lage, die Anzahl der Anlagen im Park, die Infrastruktur, die Netzbedingungen und nicht zuletzt die Windbedingungen. Wir ermitteln all diese Faktoren sehr genau, wählen den für den Standort optimalen Anlagentyp aus und konzeptionieren ein Gesamtpaket, das einen schnellen „Return on Investment“ (ROI) und attraktive, nachhaltige Erträge erzielt.

Ist die rote Nachtbeleuchtung der Anlagen unbedingt notwendig?

Ja. Laut der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen“ (AVV) müssen in Deutschland Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 100 m gekennzeichnet werden. Dazu dient ein „Hindernisfeuer rot“ mit einer Stärke von 100 Candela. Aktuell arbeiten die Hersteller an Systemen, die die Stärke der Beleuchtung entsprechend den meteorologischen Bedingungen dimmen. Im Gespräch sind auch Beleuchtungsanlagen, die erst aktiviert werden, wenn sich Flugzeuge weiträumig nähern und einen bestimmten Abstand unterschreiten.

 

Fragen zum Klimawandel

 

Was macht die Welt gegen den Klimawandel?

Auf dem Klimagipfel von Paris haben sich Ende 2015 stolze 175 Staaten darauf geeinigt, die globale Temperaturerhöhung auf 1,5 bis 2 Grad Celsius zu begrenzen. Nach dem jüngsten Bericht des Weltklimarates stammen mehr als 90 Prozent des Klimagases CO2 aus der Verbrennung von fossilen Energien.

Der Beschluss von Paris ist für die Energieversorgung der Welt eine Revolution: Bis etwa 2050 soll die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in Kraftwerken drastisch eingeschränkt werden, dadurch würden die klimaschädlichen CO2-Emissionen etwa ab 2045 auf null fallen. 

Wird die Energiewende auch weltweit umgesetzt?

Nicht erst seit dem Beschluss von Paris gehen in den wichtigsten Ländern der Welt die Investitionen in Kohlekraftwerke zurück. Der Umbau der Energieversorgung hin zu den Erneuerbaren ist in vollem Gange: China (der weltweit größte CO2-Verursacher) ist schon seit mehreren Jahren das Land, das die meisten Windräder aufstellt. Im Reich der Mitte stehen heute mehr als dreimal so viele Windräder wie in Deutschland. In den USA (zweitgrößter Klimasünder) gingen schon 2014 fast die Hälfte aller Energie-Investitionen in Windstrom. Und nur noch ein Hundertstel in Öl- und Kohlekraftwerke. Auch in Europa werden Wind- und Solarstrom rasant ausgebaut, während Kohle-, Öl- und Atomkapazitäten rückläufig sind. 

Was tut Deutschland?

Die Bundesrepublik hat sich im Sinne des Klimaschutzes verpflichtet, bis 2050 fast ihren gesamten Energiebedarf mit Erneuerbaren zu decken. Die wichtigsten Quellen dabei sind Windstrom und Photovoltaik, die kostengünstigsten Erneuerbaren Energien.

Ende 2015 produzierten regenerative Energiequellen hierzulande bereits mehr als ein Drittel des verbrauchten Stroms. 2020 sollen es bis zu 45 % sein, im Jahr 2050 werden nach den Plänen der Bundesregierung die Klimagasemissionen in Deutschland um 80 bis 95 % gesenkt werden. Der Ausbau der Erneuerbaren ist dabei nicht nur ein wesentlicher Pfeiler im Klimaschutz - er soll das Land auch unabhängiger vom Öl- und Gasimport machen.

 

Fragen zum Unternehmen

 

Wer ist der richtige Ansprechpartner / dir richtige Ansprechpartnerin für mich?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen. Unter "AnsprechpartnerInnen" finden Sie die Kontaktinformationen unserer MitarbeiterInnen.

Kann man OSTWIND-Windkraftanlagen besichtigen?

Besichtigungen von Windparks sind nach Absprache durchaus möglich. Die Windkraftanlagen selbst dürfen von BesucherInnen aus sicherheitstechnischen Gründen jedoch nicht betreten werden. 

An wen kann ich mich wenden, um mein Grundstück für die Nutzung der Windkraft prüfen zu lassen?

Da sind Sie bei uns genau richtig! OSTWIND kann für Sie eine erste unverbindliche Einschätzung über die Eignung des Geländes innerhalb von ein bis zwei Wochen abgeben. Die konkrete Beplanung samt wirtschaftlicher und technischer Konzeptionierung kann sofort beginnen, wenn die vertraglichen Modalitäten geregelt sind. Unsere langjährige Erfahrung, die fairen Bedingungen und die Transparenz wirken sich hier für alle Beteiligten vorteilhaft aus.

Hier geht´s zur Flächenprüfung

Bietet OSTWIND auch Beteiligungen für BürgerInnen an Windkraftanlagen an?

Seit der Unternehmensgründung setzt sich die OSTWIND-Gruppe dafür ein, dass die dezentrale Energiewende auf der Basis erneuerbarer Energien im Einklang mit den Kommunen und BürgerInnen vor Ort realisiert wird. OSTWIND bietet den Bürgerinnen und Bürgern daher auch die Möglichkeit an, sich an neuen Windprojekten – an ausgesuchten und windstarken Standorten in Deutschland – finanziell zu beteiligen und davon zu profitieren.  

Mehr dazu finden Sie hier

 

Es sind noch Fragen unbeantwortet geblieben? Wir sind für Sie da.

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Ihr Ansprechpartner

Christoph Markl-Meider
Leiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
Tel. +49 (0)9 41 / 5 95 89 56
Fax +49 (0)9 41 / 5 95 89 90
markl@ostwind.de

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