Ostwind. An Energie gewinnen.

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Zuschlag für OSTWIND

Die regionale Verteilung der Zuschläge aus der ersten Ausschreibung des neuen Jahres.Grafik: Bundesverband WindEnergie (BWE)

28.02.2018

Erfolgreiche Teilnahme an der ersten Ausschreibung des Jahres für „Wind onshore“

Mit einem neuen Repowering-Projekt in Sachsen-Anhalt konnte die Regensburger OSTWIND-Gruppe bei der ersten Ausschreibung des Jahres für Windenergieanlagen an Land punkten. Aus dem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) festgesetzten Gebotstermin am 1. Februar 2018 ging das Unternehmen erfolgreich mit einem Zuschlag für seinen Windpark Wansleben hervor.

Das im Landkreis Mansfeld-Südharz angesiedelte Vorhaben umfasst zwei Anlagen des Typs Vestas V136 mit je 3,45 MW Leistung und 166 m Nabenhöhe, ersetzt drei alte Windräder und bringt den vierfachen Ertrag. Schon seit Ende Dezember letzten Jahres liegt dafür die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) vor.  

Die BNetzA hatte die Ergebnisse der insgesamt vierten Onshore-Ausschreibungsrunde am 20. Februar bekanntgegeben. Erstmals durften daran ausschließlich Projekte mit einer gültigen Genehmigung nach BImSchG teilnehmen – was sich im Ergebnis deutlich bemerkbar machte.

Für die ausgeschriebene Menge von 700 MW gingen 132 Gebote mit einem Umfang von 989 Megawatt ein. 83 Gebote mit einem Volumen von 709 MW erhielten einen Zuschlag, darunter 19 Bürgerenergiegesellschaften. Der niedrigste Wert eines Gebotes, das einen Zuschlag erhielt, lag bei 3,80 ct/kWh, das Gebot mit dem höchsten Zuschlagswert hingegen bei 5,28 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 4,73 ct/kWh.

Die Windbranche begrüßte die Ergebnisse der jüngsten Runde. "Nach Bereinigung der Wettbewerbsverzerrungen sehen wir nun erstmals realistische Preise für Windenergie an Land", kommentierte etwa der BDEW. Man könne davon ausgehen, dass die bezuschlagten Projekte auch tatsächlich realisiert werden.

Eines der noch ungelösten Probleme ist und bleibt aber die ungleiche regionale Verteilung der Projekte. Im Süden der Republik wird fast gar keine Windenergie zugebaut. Die Länder, die bei der Windkraft ohnehin schon stark sind, erhielten die meisten Zuschläge: Niedersachsen mit 17 Zuschlägen, Brandenburg mit 13 und Nordrhein-Westfalen mit 12.

Mehr unter:
http://bit.ly/WindanLand

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