Ostwind. An Energie gewinnen.

fileReference.alternative}

„Windkraft ist unser Beruf!"

31.01.2019

Windbranche sieht Arbeitsplätze in Brandenburg bedroht

Unter dem Motto "Windkraft ist unser Beruf" haben ca. 300 MitarbeiterInnen von Unternehmen aus allen Bereichen der Windenergiebranche – darunter auch OSTWIND – vor dem Brandenburger Landtag demonstriert. Grund ist ein Gesetzesentwurf der Landesregierung: Dieser könnte den Ausbau der Windenergie in weiten Teilen des Landes auf Jahre hinaus blockieren.

"Die Windbranche bietet vielen Menschen in Brandenburg qualifizierte und zukunftsfähige Arbeitsplätze," betonte Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Berlin/Brandenburg. "Damit unsere Arbeitsplätze auch in Zukunft sicher sind, brauchen die Unternehmen Kontinuität und Planungssicherheit bei den Projekten", so Glahr.

Diese sieht die Branche durch die geplante "Änderung des Gesetzes zur Regionalplanung" in Gefahr. Nach den Plänen der Landesregierung sollen in Gebieten ohne gültigen Regionalplan für die Dauer von zwei Jahren grundsätzlich keine Windenergieanlagen mehr genehmigt werden. Ausnahmen sollen im Einzelfall möglich sein. Diese Einzelfallentscheidungen sind nach Meinung des BWE allerdings unrealistisch. "Das Gesetz würde Windprojekte blockieren, die im Einklang mit den Zielen sowohl der Regionalplanung als auch der Landesregierung stehen", erläuterte Glahr.

Damit sind millionenschwere Investitionen bedroht, für die die Branche bereits erheblich in Vorleistung gegangen ist. "Wir befürchten einen massiven Fadenriss, von dem nicht nur die Windenergieunternehmen selbst betroffen sind, sondern auch viele DienstleisterInnen und Handwerksbetriebe, die vom geordneten Ausbau der Windenergie in Brandenburg profitieren," mahnte Glahr. Er forderte deshalb dringend Nachbesserungen in dem Gesetzesentwurf. "Windprojekte, die in der Regionalplanung gewollt sind, müssen ermöglicht werden."

Mehr>

zurück