Ostwind. An Energie gewinnen.

fileReference.alternative}

Parlamentarischer Abend der Brandenburger Erneuerbaren

Von links: Christoph Markl-Meider, BWE-Landesvorsitzender Jan Hinrich Glahr und Augustin Köllner.

11.11.2016

Erneuerbare-Energien-Verbände fordern beim Parlamentarischen Abend eine klare Energiestrategie von der Landesregierung. OSTWIND unterstützt den politischen Dialog.

Die wirtschafts- und industriepolitische Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Brandenburg wächst kontinuierlich. Arbeitsplätze und Wertschöpfung sind bereits heute eine Erfolgsgeschichte und werden noch erheblich an Bedeutung gewinnen, wenn das Energieland Brandenburg Schritt für Schritt auf die Verstromung der Braunkohle verzichtet.

 

Studie zeigt Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren

Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)ergeben hat, befürworten 90 Prozent der Befragten den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung. Vor allem die wachsende Beschäftigung und die damit verbundene Wertschöpfung im ländlichen Raum seien Gründe für diesen großen Zuspruch. "Damit die Energiewende auch in Brandenburg gelingt und die Menschen vor Ort eine positive Perspektive für die Zukunft entwickeln, ist es wichtig, für diese Region einen passenden Plan für die Umsetzung der Energiewende zu schaffen", sagte Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor am Institute for Advanced SustainabilityStudies e.V. (IASS ), auf dem Parlamentarischen Abend der Brandenburger Erneuerbaren Energien am vergangenen Mittwoch im Potsdamer Landtag.

Regierung und Erneuerbare müssen Hand in Hand arbeiten

Für die Erneuerbaren Energien sind die Aussagen des Wissenschaftlers ein entscheidender Hinweis für die zukünftige Zusammenarbeit mit der Politik. "Die Landespolitik muss gemeinsam mit den regenerativen Energien den Weg hin zu 100 Prozent erneuerbar sowohl bei der Stromversorgung als auch bei der Wärme und der Mobilität verantwortungsvoll und zielstrebig gehen. Damit werden alle Chancen für Brandenburg genutzt und die Akzeptanz erhöht" – so lautet der gemeinsame Zuruf der Erneuerbaren an die Mitglieder des Landtages. Das Land Brandenburg kann dabei auf eine starke EE-Branche, die alle AkteurInnen vereint, bauen – von der Industrie über die Wissenschaft bis hin zu Dienstleistungsbetrieben.

Erneuerbare sind Jobmotor

Die Zahl der Unternehmen, die in der EE-Branche tätig sind, hat sich dabei in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Auch viele junge Unternehmen sind in den Verbänden aktiv. Gemeinsam fordern sie alle von der Landesregierung, die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen im EEG 2017 in die laufende Überarbeitung der Energiestrategie des Landes einfließen zu lassen. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die eine breite Beteiligung von BürgerInnen und Kommunen sichern, um nicht im bundesweiten Wettbewerb beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zurückzufallen. Immerhin sind mit dem Ausbau dieser nachhaltigen Energiebereitstellung auch nachhaltige Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum verbunden.

Mammutaufgabe Energiewende gemeinsam stemmen

Die drei Organisationen wünschen sich einen runden Tisch der Energieversorgung Berlin-Brandenburg, damit die gesamtwirtschaftliche Mammutaufgabe der Energiewende auch als gemeinschaftliches Wirken von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gelingen kann.

zurück