Ostwind. An Energie gewinnen.

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Klimaschutz bleibt dringendes Thema unserer Zeit

09.11.2017

BundesbürgerInnen fordern eine politisch konsequente und sozial gerechte Energiewende

Die zukünftige Bundesregierung sollte einen stärkeren Fokus auf die Klimapolitik als bisher richten. Das zeigt die diesjährige Akzeptanzumfrage der Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind), die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der FA Wind direkt nach der Bundestagswahl 2017 durchgeführt hat.

Eine breite Mehrheit von 68 Prozent der 1.008 repräsentativ Befragten findet, dass sich die zukünftige Bundesregierung stärker als bisher für die Umsetzung der Energiewende einsetzen sollte. Zudem ist eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent bereit, mit eigenen Verhaltensänderungen und Maßnahmen den Klimaschutz zu unterstützen. Zur Umsetzung der Energiewende erwarten 60 Prozent der Befragten, dass der öffentliche Diskurs zur Umsetzung der Energiewende stärker an der Sache ausgerichtet und unabhängig von der Strompreisdebatte geführt wird. Um zum Gelingen der Energiewende beizutragen, ist sogar die Hälfte der Befragten (51 Prozent) grundsätzlich bereit, mehr für ihre Energieversorgung zu zahlen. Dabei sollte die Politik allerdings das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit vor Augen haben und die VerursacherInnen von CO2-Emissionen stärker an den Kosten für den Ausbau der regenerativen Energien beteiligen.

Akzeptanzwerte für Windenergie an Land weiter auf sehr hohem Niveau

Weitere Ergebnisse der Umfrage zeigen: Die bundesweiten Akzeptanzwerte der Windenergie an Land sind seit Oktober 2015 unverändert auf sehr hohem Niveau (2017: 83 Prozent). Nur jeder vierte Befragte derer, die bislang noch keine Windenergieanlagen im direkten Wohnumfeld haben, hätte Bedenken, würden gemäß der aktuellen Genehmigungspraxis dort welche gebaut. Die überwiegende Mehrheit (2017: 73 Prozent) hat weniger große oder gar keine Bedenken gegen den Bau von Windrädern. Befragte mit Windenergie im Wohnumfeld sind sogar zu 82 Prozent mit diesen Anlagen einverstanden. Zudem wird der Ruf nach verstärkter und früherer Öffentlichkeitsbeteiligung von einem breiten Konsens (jeweils 82 Prozent) getragen.

„Dass verstärktes Engagement für die Energiewende keine Randnotiz in der Bundespolitik der nächsten Jahre sein darf, zeigt der klare Auftrag der Bürger aus den Umfrageergebnissen“,
so Axel Tscherniak, Geschäftsführer der FA Wind.

Ausführliche Umfrageergebnisse und Grafiken finden Sie auf der Homepage der Fachagentur für Windenergie an Land:
http://fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA_Wind_Umfrageergebnisse_Herbst_2017.pdf

Quelle: Pressemitteilung der Fachagentur Windenergie an Land vom 18.10.2017.

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