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Erneuerbare Energien erreichen neue Höchststände bei der Stromproduktion

04.05.2017

EE-Anteil bei bis zu 85 Prozent am letzten Apriltag

Am 30. April zwischen 13 und 15 Uhr betrug der Anteil EE an der Stromerzeugung 85%. Zeitgleich konnten nur noch negative Preise an der Strombörse erzielt werden, wie Agora Energiewende mitteilte. Dies sei ein Hinweis darauf, dass insgesamt zu viele Kraftwerke am Netz seien, die sich nicht herunter regeln ließen. Dies betreffe vor allem Kohlekraftwerke, von denen aber inzwischen immer weniger am Netz seien - mit einer Leistung von etwa 8 GW am späteren Nachmittag des 30. April (davon etwa 6,2 GW aus Braunkohle). Die Atomkraftwerke reduzierten an dem Tag ihre Leistung von 7,9 auf 5 GW. Dies sind Rekord-Tiefststände. In Bayern kam es am 30. April zusätzlich zu Abregelungen von Windkraftanlagen, obwohl das AKW in Gundremmingen zu der Zeit weiter lief. Dies wurde kritisiert von Raimund Kamm, dem bayerischen Vorstand des Bundesverbands Windenergie auf Landesebene. Der Sprecher des AKW rechtfertigte das Vorgehen, man habe die Leistung schließlich gedrosselt. Laut Patrick Graichen von Agora Energiewende werden solche Situationen in Zukunft häufiger vorkommen. Er kritisiert die unflexiblen Großkraftwerke, die die Preise verderben würden.

Quelle: Zeitung für Kommunale Wirtschaft (online) vom 04.05.2017 

Weitere Informationen unter:
https://www.zfk.de/politik/artikel/ee-anteil-bei-bis-zu-85-prozent-am-letzten-apriltag.html

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