Ostwind. An Energie gewinnen.

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Keine Angst vor der Energiewende!

28.03.2012

OSTWIND plädiert für eine Windkraftnutzung „mit regionalem Gewinn und Bürgersinn“

Ein Jahr nach der von der bayerischen Staatsregierung  eingeleiteten Energiewende soll auch im Landkreis Schwandorf die erste Windkraftanlage Einzug halten. Die Oberpfälzer OSTWIND-Gruppe, ein mittelständisches Familienunternehmen aus Regensburg, plant in der Gemeinde Dieterskirchen eine 3-MW-Anlage mit kommunalem Beteiligungsmodell. Damit lässt sich der Strombedarf von 2.500 Haushalten bzw. 7.500 Menschen klimafreundlich und ohne atomares Risiko abdecken.

"Wir freuen uns über die vor Ort gezeigte Bereitschaft, die Energiewende jetzt selbst in die Hand zu nehmen und entsprechend den natürlichen Potenzialen auszugestalten", betont Dr. Rolf Bungart, Leiter der OSTWIND-Projektentwicklung und verantwortlich für die Planung der Anlage. Auf die zuletzt in der Nachbargemeinde Oberviechtach vorgetragenen Sorgen und Ängste will OSTWIND mit einer fachlich fundierten Aufklärung über die neue Windkraftanlage und ihre Effekte reagieren.

"Langjährige Erfahrung bestärkt uns: Offene Information und vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen Interesse, Akzeptanz und Identifikation mit der Windenergie", heißt es bei OSTWIND. Deshalb habe man auch den beiden anliegenden Kommunen (Dieterskirchen und Oberviechtach) sowie deren Gremien das Gespräch angeboten. Allerdings sei die Stadt Oberviechtach darauf bislang noch nicht eingegangen.   

Im bayerischen Energiekonzept "Energie  innovativ" kommt der Windkraft eine wesentliche Bedeutung zu. 1.500 neue Anlagen werden demnach in Bayern benötigt, um den Anteil der Windenergie am Strommix bis 2021 auf die gewünschten 10 Prozent zu erhöhen. Der Bundesverband Windenergie (BWE) hat für die Oberpfalz ein Potenzial von 350 Windkraftanlagen errechnet, 48 davon sind bislang realisiert - verteilt auf alle Landkreise außer Schwandorf.

Vor diesem Hintergrund  sehen die Verantwortlichen bei OSTWIND die Diskussion um die erste Windkraftanlage im Landkreis als Teil eines notwendigen Bewusstseinswandels in der Bevölkerung. "Seit Fukushima ist klar", so Dr. Bungart, "dass sich mit der Rückkehr der Energieerzeugung in die Region auch unsere Landschaft verändert. Und Veränderung ist immer gewöhnungsbedürftig." Andererseits könnte gerade die Anlage in Dieterskirchen-Niesaß ein Musterbeispiel für die positiven Effekte einer erneuerbaren und dezentralen Energiequelle werden.

„Eine Windkraftanlage, wie sie hier vorgesehen ist, ermöglicht regionale Wertschöpfung in ihrer ganzen Tiefe“, argumentiert der OSTWIND-Sprecher, "bis hin zur direkten finanziellen Beteiligung von Kommunen, kommunalen Betrieben sowie Bürgerinnen und Bürgern". OSTWIND kann auf die Erfahrung von 20 Jahren Projektentwicklung zurückgreifen. "Sorgfältige Standortauswahl und verantwortliche Planung sorgen bei uns dafür, dass die von den Skeptikern der Windkraft hier vorgebrachten Befürchtungen nicht wahr werden", lautet die klare Botschaft des Regensburger Familienunternehmens.

Windkraftanlage Dieterskirchen-Niesaß
Die geplante Windkraftanlage befindet sich im östlichen Teil des Landkreises Schwandorf auf dem Gemeindegebiet von Dieterskirchen in der Oberpfalz. Vorgesehen ist die Errichtung einer Anlage vom Typ Vestas V 112 mit 3 MW Leistung, einer Nabenhöhe von 140 m und einem Rotordurchmesser von 112 m. Sie erzeugt umweltfreundlichen Strom für ca. 2.500 Haushalte.

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