Ostwind. An Energie gewinnen.

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EEG 2017 – Was erwartet die Branche?

17.11.2016

So sehen BetreiberInnen und ProjektiererInnen ihre zukünftigen Chancen am Markt. Unser Finanzvorstand Bernd Kiermeier im Interview mit der Zeitschrift "Neue Energie".

Wie schätzen Sie die derzeitige Gesamtstimmung und darüber hinaus die Erwartungen der Windenergiebranche für das kommende Jahr ein?

Kiermeier: Die WindEnergy hat gezeigt, wie sehr die Branche zwischen Unsicherheit und Zuversicht schwankt. Entsprechend groß war der Gesprächsbedarf in Hamburg und entsprechend zwiespältig sind die Erwartungen: In welche Richtung wird es mit dem EEG 2017 gehen? Die Messe-Meldung, dass das wettbewerbliche Ausschreibungsmodell demnächst auch für Frankreich gelten soll, hat noch zusätzlich für Aufregung gesorgt.

Wie entwickeln sich die Geschäfte Ihres Unternehmens aktuell?

Kiermeier: Angesichts von zwei neu eröffneten Niederlassungen in Deutschland und einer Reihe erfolgreich realisierter Windprojekte können wir mit der Geschäftsentwicklung in diesem Jahr zufrieden sein. OSTWIND erwartet für 2016 noch einige Genehmigungen, die in 2017 zügig umgesetzt werden sollen. Positiv ist auch, dass die Betriebsführung unsere Erwartungen übertrifft und sich gut am Markt etabliert hat.

Wie wird sich die Branche über 2017 hinaus ausrichten – und was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Kiermeier: Es wird, davon bin ich überzeugt, zu einer Reduzierung der Akteursvielfalt kommen. Denn allein aufgrund ihres finanziellen wie personellen Potenzials haben die größeren Player die besseren Karten und können mittels genauer Wettbewerbsanalyse in den Ausschreibungsrunden punkten. OSTWIND will in dieser Situation eine Partnerin gerade für kleinere, meist regional verankerte Windunternehmen sowie von BürgerInnen initiierte Windprojekte sein und diese in der Ausschreibung unterstützen.

Hier finden Sie die Zeitschrift "Neue Energie" online

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