Ostwind. An Energie gewinnen.

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Branchenkommunikation auf dem Prüfstand

Von links: Christoph Markl-Meider (OSTWIND), Petra Zahnen (WKN) und Christian Schnibbe (wpd).

14.11.2016

Bundesverband WindEnergie (BWE) bestätigt Christoph Markl-Meider als Sprecher des Arbeitskreises PR.

Einstimmig haben die Mitglieder des Arbeitskreises Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im BWE jetzt in Bremen den bisherigen Sprecher Christoph Markl-Meider, Leiter der Unternehmenskommunikation bei OSTWIND, und seine beiden StellvertreterInnen Petra Zahnen (WKN) und Christian Schnibbe (wpd) in ihrem Amt bestätigt.

Neue Großprojekte stehen an

Nachdem die EEG-Kommunikation in vielen Bereichen abgeschlossen ist, starteten die drei AK-SprecherInnen in ihre neuen Amtszeit gleich mit einem Großprojekt: der Branchenkommunikation von Unternehmen und Verbänden. In mehreren Arbeitsgruppen, ob beim BWE-Arbeitskreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder der „Reisegruppe Windindustrie“, einem unabhängigen Zusammenschluss mehrerer Windenergieunternehmen im Zuge der diesjährigen EEG-Novellierung, hatten die Diskussionen zutage gebracht, dass die Kommunikation der Windbranche teilweise als zu defensiv und negativ betrachtet wird.

Um neue und positive Ansätze für die Kommunikation von Unternehmen und Verbänden zu diskutieren, gründeten die drei AK-SprecherInnen die „Plattform Branchenkommunikation“ und luden zusammen mit der Abteilung Kommunikation des BWE am 24. und 25. Oktober 2016 zu einem verbandsoffenen Workshop in Hannover ein.

Bevölkerung kämpft mit Versorungsängsten

Während der zwei Workshoptage diskutierten die 38 TeilnehmerInnen die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Windenergiebranche mit ExpertInnen aus den Wissenschaftsbereichen Demoskopie und Akzeptanzforschung. Gastredner Klaus-Peter Schöppner, langjähriger TNS Emnid Geschäftsführer und Grimme-Preisträger, stellte den Teilnehmern jüngste Studienergebnisse zur Akzeptanz von Windenergie an Land vor. Dabei konnte er deutlich machen, dass weite Teile der Bevölkerung von Versorgungsängsten und generell fehlendem Vertrauen in politische Entscheidungen getrieben sind. Das Thema Energiewende stehe zwar nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, doch scheinen zahlreiche BürgerInnen diesbezüglich verunsichert, so Schöppner. Schöppner rät dem BWE dazu, kommunikativ noch stärker in die Rolle des „Translators“ und des „Kümmerers“ zu schlüpfen und Probleme wie Lösungen gleichermaßen ehrlich zu benennen („ehrlicher Kaufmann“).

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