Ostwind. An Energie gewinnen.

Gemeinsam CO2-frei Energie erschließen

Der Windpark Neuenreuth, eines der von ZENOB und OSTWIND schon realisierten Windprojekte (Foto: Michael Hermann).

Energiebündnis unterzeichnet (im Bild von links): Oberbürgermeister der Stadt Marktredwitz Oliver Weigel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Arzberg Stefan Göcking, ZENOB Geschäftsführer Marco Krasser, Erster Bürgermeister der Stadt Wunsiedel Nicolas Lahovnik, OSTWIND Geschäftsführer Stefan Bachmaier und Manfred Söllner, Zweiter Bürgermeister der Stadt Wunsiedel und Vertreter der SWW (Foto: Mauersberger/Stadt Wunsiedel)

20.12.2021

ZENOB und OSTWIND wollen zukünftig zusammen neue Windenergiekapazitäten in Nordostbayern nutzen.

Mit einem Energie-Bündnis der besonderen – und in Bayern einmaligen – Art warten zum Ende des Jahres die in Wunsiedel beheimatete ZukunftsEnergie Nordostbayern (ZENOB) und die Regensburger OSTWIND Erneuerbare Energien auf.

Gemeinsam wollen sie zukünftig regionale Erzeugungskapazitäten für CO2-neutral produzierten Strom erschließen und dazu neue Windenergieanlagen in Nordostbayern entwickeln und betreiben. "Auf dem Weg zur CO2-Neutralität unserer Kommunen ist dies ein weiterer und wichtiger Schritt", betonte ZENOB-Geschäftsführer Marco Krasser bei der Vorstellung der neuen Kooperation.

Die ZENOB ist ein Zusammenschluss aus Landkreisen, Kommunen und kommunalen Unternehmen in Nordostbayern mit der Zielsetzung, die regionalen Potenziale zur C02-Vermeidung optimal auszuschöpfen. Dafür will sie unter anderem den Bestand der von ihr betriebenen Erneuerbare-Energien-Anlagen konsequent erweitern. "Für den Ausbau der Windenergie haben wir mit OSTWIND jetzt eine starke und verlässliche Partnerin an unserer Seite", erläuterte der ZENOB-Geschäftsführer. Dafür spreche ihr langjähriges Know-how und die große Übereinstimmung, wenn es darum gehe, für die Region und für alle Beteiligten vor Ort einen echten Mehrwert aus Wind zu generieren, so Krasser.

"Wir wollen echten Mehrwert aus Wind!"

"Mit der neuen Kooperation sind wir nun auch bei der Nutzung von Windenergie langfristig solide aufgestellt,", ergänzte Nicolas Lahovnik, erster Bürgermeister der Stadt Wunsiedel und Aufsichtsratsvorsitzender der ZENOB. "Unseren Kommunen, den kommunalen Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern in Nordostbayern eröffnen wir damit gleichzeitig die Möglichkeit, sich direkt an Windprojekten zu beteiligen und davon unmittelbar zu profitieren", so Lahovnik.

Für die heimische Industrie zahle sich ein Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung vor der Haustür und die direkte Belieferung mit CO2-freiem und zudem günstigen Strom ebenfalls auf Dauer mehr als aus. Mit OSTWIND sei zudem ein in der Region schon bekanntes und anerkanntes mittel-ständisches Windunternehmen ausgewählt worden. "Beide Seiten kennen sich aus langjähriger Zusammenarbeit und wissen sich zu schätzen."

"Die richtige Partnerschaft zur richtigen Zeit"

OSTWIND ist seit 25 Jahren spezialisiert darauf, Windenergieanlagen zu planen, zu errichten und zu betreiben. Bislang wurden so über 1.000 MW Windenergie realisiert – darunter schon einige Windprojekte der ZENOB. Auch für OSTWIND-Geschäftsführer Stefan Bachmaier ist die neu vereinbarte Zusammenarbeit nur konsequent.

"Es ist die richtige Partnerschaft zur richtigen Zeit!", hob der Geschäftsführer hervor. "Wir registrieren Bürgerentscheide pro Windenergie, spüren einen Aufbruch in den Gemeinden, setzen auf den Klimakurs der neuen Bundessregierung und sehen jetzt die bayerische Landespolitik am Zug", so Bachmaier. Die Kooperation entspreche zu 100 Prozent seinem Verständnis, "dass Windenergie aus der Region zugleich Wertschöpfung für die Region sein muss."

Erste konkrete kommunale Windprojekte, die aus der neuen Partnerschaft von ZENOB und OSTWIND in Nordostbayern entstehen können, streben die beiden Geschäftsführer Krasser und Bachmaier in einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren an.

> www.zenob.de

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